Ein ganz besonderes Jahr, ein ganz besonderer Termin

19. November


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Sie können sich hier http://snoug2019.eventbrite.com anmelden
Es hat lange gedauert, aber am 1. Juli 2019 war es nun soweit: der Vertrag zwischen IBM und HCL ist unterschrieben und eine ganze Reihe von Produkten (darunter Notes, Domino, Traveler, Connections, Mobile Conect und Verse) haben den Besitzer gewechselt.

Ist das eine gute Nachricht? Eindeutig ja, denn auch wenn HCL nicht zaubern kann, mehr Energie und Enthusiasmus als das Team rund um Richard Jefts in den vergangenen zwölf Monaten an den Tag gelegt hat ist kaum vorstellbar. Da ist wieder Auftrieb unter den so lange lahmen Flügeln, da ist wieder Begeisterung für Produkte und nicht der ständige Blick auf den Shareholder value. Freude herrscht !

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ein Click auf die Graphik und Sie sind auf der brand neuen Website von HCL Software

Ja, es gibt noch viel zu tun. Nicht nur bei den übernommenen Produkten sondern auch bei den Prozessen und nicht zuletzt bei der Organisation ist zu spüren, dass alles noch frisch und sehr schnell entstanden ist, aber als SNoUG sind wir sicher, dass HCL auch das mit der gleichen Energie angehen und sehr rasch auf die Reihe bekommen wird.
IBM beauftragte Forrester Consulting mit der Durchführung einer Studie und der Untersuchung des potenziellen ROI, den Unternehmen durch die Bereitstellung von Domino erzielen könnten. Ziel dieser Studie ist es, den Lesern einen Rahmen zur Verfügung zu stellen, um die potenziellen finanziellen Auswirkungen der Domino-Plattform auf ihre Organisation zu bewerten.

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Unter diesem Motto (a new Base, a new Hope, a new Beginning) stand sie, die zweite Factory Tour von HCL. Hatte die erste Factory Tour noch in Boston stattgefunden, wollte man mit der zweiten Tour ganz bewusst näher an die so wichtigen Kunden und Partner in Europa heranrücken und hat nach Mailand eingeladen. Gut 120 Kunden und Partner sind der Einladung gefolgt und konnten sich während drei Tagen über den aktuellen Stand der bislang als IBM Collaborations Solutions (ICS) vertriebenen Produkte informieren.

Anders als die typischen Grossveranstaltungen wie man sie von IBM, Microsoft und anderen grossen Herstellern her kennt, hat HCL wie schon in Boston in die eigenen Räumlichkeiten eingeladen. Ein kluger Zug, konnten die Teilnehmer damit doch wieder ein weiteres Stück des doch eher noch wenig bekannten Unternehmens HCL kennen lernen.

Zu Beginn der Veranstaltung gab Richard Jefts, der General Manager der neu geschaffenen Business Unit, einen Überblick über das bislang erreichte. HCL hatte mit der im Sommer letzten Jahres angekündigten Version viel versprochen. Wenngleich nicht alles pünktlich fertig wurde, das allermeiste wurde am 10. Oktober mit Notes/Domino 10 geliefert. Gehaltene Versprechen schaffen Vertrauen, das sehen wohl auch rund 180 Kunden so, die im letzten Jahr zurückgewonnen werden konnten.

Clientstrategie

HCL hat klar erkannt, dass die schnelle und relativ günstige Erstellung robuster Anwendungen die zentrale Stärke von Notes und Domino ist. Bereits in Sommer letzten Jahres sind eine Fülle an Anforderungen für den Notes-Client gesammelt worden. Aber der Spagat zwischen dem Erhalt der bestehenden Funktionalität und einem modernen, schnellen Client, der sich leicht installieren und supporten lässt, ist ohne Zweifel gross.

Parallel zum bestehenden klassischen Client entwickelt HCL ein Produkt namens NOMAD, einen voll funktionsfähigen Notes Client, der auf iPads und schon bald auch auf iPhones und Android läuft. Dank Replizierung funktioniert NOMAD auch offline und bietet dabei zum Beispiel auch eine lokale Volltextsuche. NOMAD (von IBM als Domino Mobile Access vermarktet) wird übrigens für alle Kunden, die ihre Notes/Domino Umgebung unter Wartung haben, gratis sein.

Vor dem Hintergrund dieser Entwicklungen ist eine schlanke Portierung zu einem Browser- oder Chromium-Client angedacht. HCL’s Strategie ist es offensichtlich, im neuen ‘Thin Client’ die Anwendungen via NOMAD verfügbar zu machen und den E-Mail Service durch Verse abzudecken.

Dazu kommt die Entwicklung von HCL Places, einem neuen Client mit dem man unter anderem auch ‘Low-Code’ Anwendungen erstellen kann und der darüber hinaus auch einen Chat-Client beinhaltet.

In Summe – so unsere Vermutung – wird HCL zwecks Rückwärtskompatibilität den klassischen Notes Client wohl auf eher kleiner Flamme à jour halten, und parallel dazu die moderneren Thin Client und HCL Places als erwünschte Alternative weiterhin stark vorantreiben.

Sametime

Auch das im Notes/Domino Umfeld weit verbreitete Sametime wird im Laufe des Jahres in überarbeiteter Form verfügbar werden. Administratoren warten dabei vor allen Dingen auf die reduzierte Komplexität bei Installation und Konfiguration. Für Benutzer dürfte der Device-übergreifende Chat von Interesse sein. Damit wird man zukünftig auf unterschiedlichen Geräten gleichzeitig angemeldet sein können und Chat-Sessions werden über alle angemeldeten Geräte hinweg synchronisiert.

Verse

Verse, der Ersatz für iNotes (der bisherige Web-Client für E-Mail, Kalender und persönliche Kontakte), wird im laufenden Jahr substantielle Erweiterungen erfahren. Technologisch top modern und hinsichtlich der Benutzeroberfläche absolut auf dem aktuellen Stand, zeigt Verse wohin die Reise hinsichtlich Benutzeroberfläche geht. Allen, die Verse noch nicht kennen, sei dies wärmstens ans Herz gelegt.

Connections

Zur Überraschung vieler wird HCL auch Connections von IBM übernehmen. Diese Entscheidung wurde wohl erst in allerletzter Minute getroffen und so war zu HCL's Plänen und Ideen zu Connections in Mailand praktisch nichts zu hören. Informierten Lesern wird aber sicherlich bekannt sein, dass Jason Roy Gary (bei IBM als "Mister Pink" das Gesicht für die Zukunft von Connections) als einer der ersten zu HCL gewechselt ist. Insofern ist nichts anderes zu erwarten, als das was Jason bereits in seiner IBM-Zeit vorgezeichnet hat. Offiziell darf HCL aber dazu Stand heute aus rechtlichen Gründen noch nichts kommunizieren.

Gesamteindruck

Dass HCL in diversen Bereichen noch viel Arbeit zu leisten hat, ist unverkennbar. So hat zum Beispiel die Bereitstellung und der praktisch sofortige Rückzug der Sprachpakete gezeigt, dass die von IBM übernommenen Techniken und Prozesse mitunter nicht richtig verstanden oder zumindest nicht richtig adaptiert wurden. HCL hat schnell reagiert, und will zukünftig die internationalisierten Versionen von Notes und Domino zeitgleich mit der englischen Version liefern. Angestrebt wird auch, alle Clients (wie z.B. den Mac Client) und sämtliche, damit direkt in Verbindung stehende Lösungen (wie zum Beispiel Sametime), zeitgleich zur Verfügung zu stellen.

In den Bereichen Vertrieb und Support sind Strukturen hingegen bereits gut erkennbar, wenngleich an der einen oder anderen Stelle noch mit den Werkzeugen gehadert wird.

Für Kunden wie Partner ein absolut positiver Aspekt sind ohne Zweifel Auftritt und Organisation von HCL. Man zeigt ehrliches Interesse an jedem einzigen Kunden und Partner, legt grossen Wert auf einen authentischen, geerdeten Auftritt und gestaltet Prozesse ganz bewusst möglichst einfach.

Jeder, der Interesse hat ist herzlich eingeladen, sich auf den entsprechenden Websites anzumelden:
www.cwpcollaboration.com
www.hclpartnerconnect.com

tom Blog-Artikel:
blog.magerman.com
turtleblog.info
blog.c3ug.ca

Downloads

Sie können alle Präsentationen unter http://www.cwpcollaboration.com/agenda.html herunterladen
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Die Teilnehmer an "Episode 1" im Juli des vergangenen Jahres waren durchweg begeistert von der positiven Stimmung und der demonstrativen Offenheit mit der HLC über den aktuellen Stand wie auch über die zukünftige Entwicklung gesprochen hat.

Um mit Kunden und Partnern in Europa noch enger zusammen zu rücken, findet nun in bei HCL in Mailand "Episode 2" statt. Während drei Tagen können geladene Kunden und Partner nicht nur hören, was HCL mit den früheren IBM Collaborations Produkten vor hat, sondern aktiv an der Definition der zukünftigen Weiterentwicklung der einzelnen Produkte mitwirken.

Wir sind vor Ort um kräftig für die SNoUG Werbung zu machen, den ein oder anderen Speaker oder Aussteller zu gewinnen, aber auch, um im Anschluss das wichtigste zusammenfassen und hier zu publizieren.
...noch 20 Jahre Erfolg haben

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Vage Zukunftsaussagen von IBM Notes sorgten zuletzt für Unsicherheit unter den Anwendern. Mit Notes 10 soll Planungssicherheit zurückkehren, sagt Richard Jefts von HCL im Interview mit computerworld.ch